Starkregen & Sturm: Ist Ihre Immobilie ausreichend versichert?
Die Häufigkeit von extremen Wetterereignissen nimmt stetig zu. Geflutete Keller, abgedeckte Dächer und vollgelaufene Erdgeschosse verursachen schnell Schäden in fünf- bis sechsstelliger Höhe. Viele Eigentümer wiegen sich in falscher Sicherheit und glauben, ihre normale Wohngebäudeversicherung würde im Schadensfall alles regulieren. Ein gefährlicher Irrtum.
Was die Wohngebäudeversicherung abdeckt
Eine klassische Wohngebäudeversicherung schützt das Haus in der Regel gegen Feuer, Leitungswasser sowie Sturm und Hagel. Ein Sturm wird von den Versicherern meist ab Windstärke 8 definiert. Wird das Dach abgedeckt oder ein Baum stürzt durch den Wind auf das Haus, greift diese Police.
Die Gefahr des Wassers von unten und oben
Wenn es jedoch tagelang regnet und Flüsse über die Ufer treten, das Grundwasser in den Keller drückt oder enormer Starkregen die Kanalisation überlastet (Rückstau), zahlt die Standard-Gebäudeversicherung keinen Cent. Für diese Fälle, zu denen auch Schneedruck, Erdrutsch oder Erdbeben zählen, benötigen Eigentümer zwingend einen Zusatzbaustein: die Elementarschadenversicherung.
Besondere Risiken für Immobilienbesitzer an der Küste
Besonders an der Küste, in Senken oder in der Nähe von Gewässern ist diese Absicherung existenziell. Versicherer stufen Gebäude anhand des sogenannten ZÜRS-Systems (Zonierungssystem für Überschwemmung, Rückstau und Starkregen) in verschiedene Gefahrenklassen ein. Auch wenn Immobilien in Risikogebieten mit höheren Prämien rechnen müssen, raten Experten dringend zum Abschluss einer Elementarversicherung.
Unser Tipp: Prüfen Sie noch vor der nächsten Unwettersaison Ihre Versicherungspolice. Ein kurzer Anruf bei Ihrem Makler bringt Gewissheit, ob Sie gegen Naturgefahren wirklich umfassend abgesichert sind. Gerne prüfen wir von Küstenwert im Rahmen unserer Verwaltungstätigkeit auch den Versicherungsbestand Ihrer WEG.
